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Welpenspielgruppe und co. oder woran erkenne ich eine gute Hundeschule???

Welpenspielgruppen sind sehr populär geworden! Viele Hundehalter legen Wert darauf auf den Besuch einer Welpengruppe; sie sind der vereinfachenden Darstellung erlegen, dass Welpen ausreichend Kontakt zu anderen Welpen benötigen, um ein normales Sozialverhalten mit Artgenossen entwickeln zu können. Richtig ist sicher, dass das Spielen den Welpen hilft, ihr Sozialverhalten nach der Trennung von Mutter und Geschwistern zu entwickeln und weiter zu verfeinern. Entscheidend ist jedoch auch die Qualität dieser Spielbegegnungen, denn Erfahrung formt Verhalten, dessen Grundlagen genetisch bedingt sind. Diesen Sachverhalt sollte nie vergessen werden! Die Welpen sollten möglichst mit guten Erfahrungen und Lerngelegenheiten versorgt werden.

Eine Welpengruppe ist in erster Linie eine Lerngelegenheit für die Verfeinerung des Verhaltens zwischen Artgenossen und für den Aufbau des Selbstvertrauens in kommunikativen Fähigkeiten. Welpengruppen sollten keine Gelegenheit sein, um Fragen von Bezugspersonen zu beantworten wie Stubenreinheit und andere Probleme in der Hund-Mensch-Beziehung. Die Klärung solcher Probleme benötigt einen anderen Rahmen!

Unter Anleitung sollten die Menschen in Welpenspielgruppen lernen, ihre Welpen zu beobachten und erwünschtes Verhalten zu verstärken. Je früher Hundebesitzer lernen können, dass Verhalten auch etwas mit verschiedenen Situationen zu tun hat, desto leichter wird ihnen später der Umgang mit ihrem Hund fallen, weil sie die Bedeutung für die Auslösbarkeit von Verhalten verstehen.

Die Welpenzeit ist für die Konzentration auf die klassischen Lerninhalte wie „Sitz", „Platz" und „Fuss" viel zu schade und zu schnell vorbei. Welpen haben eine natürliche Affinität zu anderen Hunden und sollten vorrangig lernen, sich umorientieren zu lassen. Mit der Umorientierung ergeben sich automatisch „Leinenfügigkeit" und vor allem die Fähigkeit, mit einem gewissen Mass an Frustration zurechtzukommen.

Welpen sollten während des Spielens Gelegenheit haben, Begrüssungsverhalten zu praktizieren. Bei Hundebegegnungen beginnen viele aggressiven Auseinandersetzungen mit einer verpatzten Begrüssung. Im Alltag spielen Begrüssung bei Hundebegegnungen eine viel grössere Rolle als die Fähigkeit, eine halbe Stunde mit einem fremden Hund spielen zu können. Begrüssungssituationen können nur entstehen, wenn das Spiel in der Welpengruppe immer wieder unterbrochen wird.

Spielende Welpen sollten auch oft unterbrochen werden und zu ihren Bezugspersonen umorientiert werden, jedoch ohne die Welpen zu erschrecken oder ihnen zu drohen!

Nicht jedes Verhalten, welches Welpen untereinander zeigen, ist Spielverhalten. Unkritisch durchgeführte Spielgruppen ermöglichen es manchen Welpen, ihre Neigung zu grobem Spiel und Unterdrückung anderer Welpen nachzugeben und dadurch immer wieder am Erfolg zu lernen. Diese Hunde verlassen dann als geübte Rüpel die Spielgruppen!

Der Erregungsverlauf spielender Welpen sollte gut überwacht werden.

Nach sehr erregenden Spieleinheiten sollten die Welpen von ihren Bezugspersonen entspannt werden. Entspannungstraining ist ein Eckpfeiler eines jeden Gruppentrainings. Wird dieser Pfeiler ausgelassen, wird die Anwesenheit anderer Hunde schnell zum konditionierten Erregungsauslöser. Damit ist dann über Frustration und Bewegungseinschränkung der Weg zur „Leinenaggression" gebahnt.

Welpen können mehr Erfahrungen sammeln, wenn sie mit vielen verschiedenen Spielpartnern zusammengebracht werden, dies spricht gegen eine feste Gruppenstruktur. Besser ist es, kleine Gruppen immer wieder neu zusammenzustellen. Oberstes Ziel in der Welpengruppe muss sein, für die Hunde die Anzahl positiver Erfahrungen zu maximieren.

Eine überschaubare Welpengruppe besteht aus nicht mehr als 4 bis 6 Hunden. Auch wenn mehrere Trainerinnen zur Verfügung stehen, sollte auf grössere Gruppen verzichtet werden.

Welpengruppen werden oft genutzt, um die Hunde mit potenziellen Angstauslösern vertraut zu machen. Dazu wird das Spielfeld mit beweglichen Objekten wie Flatterbänder und Windrädern, Klapperdosen und verschiedenen Untergründen ausgerüstet. Die dahinterstehende Idee ist ebenso einfach wie verlockend: nimmt der Welpe einen solchen Reiz wahr, während er spielt, verknüpft er den Reiz mit etwas Positivem. So weit so gut. Aber hinter dieses Konzept setze ich ein Fragezeichen und es ist mit Vorsicht umzusetzen, denn kein Trainer kann Wohlbefinden und positive Stimmung für jeden einzelnen Welpen gewährleisten, während er einen Schreckreiz wahrnimmt und es können damit genau so gut Fehlverknüpfungen entstehen. Sinnvoller ist es, solche Reize gezielt in die Mensch-Hund-Arbeit einzubauen, denn genau damit sind die Bezugspersonen in ihrem Alltag konfrontiert.

Welpengruppen können eine wichtige Rolle für die Sozialisation von Welpen spielen. Sozialisation bedeutet aber nicht, Lernen unkontrolliert stattfinden zu lassen und dabei zu hoffen, dass der Welpe das Richtige lernt. Sozialisation bedeutet, Lernprozesse so zu begleiten, dass der Welpe lernt, in verschiedenen Situationen zurechtzukommen, ohne unerwünschtes Verhalten zu zeigen. Unerwünschtes Verhalten entsteht aus Ueberregung, Angst und Frustration. Es ist wichtig, dass kein Welpe überfordert wird und dass das Programm der Welpenspielgruppe sich eher an den ängstlichen Welpen als an den forscheren orientiert.

Sind während der Trainingseinheiten eines Kurses immer wieder nur dieselben Menschen anwesend, ist der Sozialisationseffekt eher gering; diese Menschen sind dann keine Fremden mehr. Eine Welpenspielgruppe sollte deshalb fremde Menschen, wie Familienmitglieder und interessierte Freunde in eine Trainingseinheit einbauen. Oft werden die Kurse in den Hundeschulen meist nur von Frauen dominiert, Männer sind in der Minderzahl. Gerade aber für die Sozialisation ist es wichtig, die Welpen regelmässig mit fremden Männern zu konfrontieren. Für Hunde sind auch Kinder oft ein Angstauslöser und es ist deshalb sicher auch sinnvoll, Kinder in der Welpenspielgruppe zu integrieren. Die Kinder brauchen jedoch Anleitung und jede Menge positive Verstärkung im Umgang mit den Welpen.

Locken ist verlockend einfach, und gerade deswegen führt es häufig nicht zu dem erwünschten Erfolg. Trainer und Hundehalter denken zu wenig über den Lernprozess nach. Hunde lernen durch klassische und operante Konditionierung. Obwohl beide Lernformen verschieden sind, laufen sie gleichzeitig und immer ab. Hunde lernen ständig neue Verknüpfungen zwischen Verhalten und Umwelt. Oft wird Futter benutzt, um Kooperation zu verlangen. Dabei ist der Faktor „Zeit" das Wesentliche, im Umgang mit Neugier- und Erkundungsverhalten. Jeder Hund sollte die Zeit bekommen, sich in der aktuellen Umwelt zu orientieren, die er benötigt. Diese Orientierung gibt ihm Sicherheit und er kommt schneller wieder zur Ruhe. Locken ist oft zu sehen, wenn Menschen ihren Hunden über Bodenstrukturen wie Brücken, Gitterroste, Treppen oder über Geräte auf dem Hundeplatz helfen wollen. Aber auch gut gemeinte Hilfe ist nicht immer hilfreich! Und wenn man ehrlich ist – geholfen wird ja meist, weil es sonst zu lange dauert! Leckerchenstrassen führen über Steg und durch Welpenspielgeräte. Hunde, die Angst vor fremden Menschen haben, werden von diesen mit Futter gelockt. Auf den ersten Blick bringt diese Hilfestellung nur Vorteile – der Hund überwindet seine Angst. Doch Achtung! Der Hund überwindet nicht seine Angst, sonder er nähert sich, weil Annäherung durch Futter oder Spielzeug belohnt wird. Die Angst vor dem Neuartigen verfliegt schnell, wenn das Tier Gelegenheit hat, sich frei, ungezwungen und im eigenen Tempo zu nähern und zu untersuchen. Das Vorgehaltene Leckerchen macht dieser Freiheit gut gemeint ein Ende und fügt dem Konflikt zwischen Neugier und Angst noch den Motivationskonflikt zwischen Angst und Futteraufnahme hinzu.

Menschen neigen dazu, ihren Willen Welpen gegenüber mit körperlicher Kraft durchzusetzen. Noch ist er Hund klein und leicht und solange er sich nicht mit den spitzen Welpenzähnchen zur Wehr setzt, haben die Menschen meistens auch Erfolg. Viele denken aber nicht daran, dass der Hund grösser wird, schwerer und wehrhafter. Fügt sich ein Welpe ins Unvermeindliche, bedeutet dies noch lange nicht, dass er sich auch als heranwachsender Hund fügen wird!

Wir sind Menschen und Menschen vermenschlichen immer. Keiner von uns kann aus der Hülle schlüpfen, die Biologie und Kultur formen. Wir betrachten die Welt nur durch die menschliche Brille! Nun sind aber Hundewelt und Menschenwelt nicht immer deckungsgleich. Welchen Sinn haben zum Beispiel Erziehungskurse in gemischten Gruppen? Hunde entwachsen ihrer Welpengruppe spätestens wenn die Pubertät beginnt. Gruppentraining gemeinsam mit Rüden und Hündinnen in diesem Alter bedeutet, dass die Rüden intensiv mit dem steigenden Spiegel der Sexualhormone der Hündinnen konfrontiert sind. Aus Spiel werden allmählich oder auch sehr plötzlich richtiges Sexualverhalten und richtiges Konkurrenzverhalten gegenüber gleichgeschlechtlichen Hunden. Gerade in Junghundegruppen kommen nicht grundlos Klapperbüchsen, Discs und andere Mittel der Verhaltensunterbrechung zum Einsatz. Erst werden die Hunde in diese stark erregenden Situationen verfrachtet, dann wird ihr Verhalten umständlich erklärt mit „Rüpelphase" oder „Rangordnungsproblemen". Die Gruppensituation kann für einen jungen Hund sehr frustrierend sein. Er nimmt seine Konkurrenten wahr, sein Sexualverhalten wird angeregt, aber nichts von diesem Verhalten darf er wirklich ausführen. Die Spannung steigt, entlädt sich in Unruhe, mangelnder Konzentration auf den Menschen, Uebersprungsbewegungen, Bellen und aggressivem Verhalten, doch dieses Verhalten ist unerwünscht in der Hundegruppe und wird mehr oder weniger erfolgreich unterdrückt. Das Ziel des Lernens bleibt doch hier eine Illusion.

Doch gäbe es eine Alternative dazu? Ja, nämlich nach der Welpenzeit Rüden und Hündinnen in der Hundeschule zu trennen und getrennt voneinander zu betreuen. „Männergruppen" und „Frauengruppen" unternehmen Spaziergänge, überwiegend an Brustgeschirr und längerer Leine. Die Hunde haben so eine realistische Chance auf ein effektives Lernumfeld, das Erregungsniveau des einzelnen Hundes ist nicht so hoch wie in der gemischten Gruppe.

Zum Thema „Hundeschule" gäbe es noch viel zum Schreiben, aber ich rate euch allen, geht euch die Hundeschule vorgängig ohne Hunde anschauen und meldet dann eure Tier dort erst an, wenn ihr mit dem Gesehenen vollumfänglich einverstanden seit.

16.7.10

 

Giardien

Giardien sind Einzeller und leben als Parasiten im Dünndarm. Sie leben an der inneren Darmwand und vermehren sich dort massenhaft. Dabei schädigen sie den Darm und führen dazu, dass sich die oberste Zellschicht der Darmschleimhaut ablöst. Die befallenen Tiere (Hunde und Katzen) zeigen über lange Zeiträume schubweise Durchfälle, die oft sehr schleimig und zuweilen auch blutig sind. Dazwischen gibt es immer wieder Phasen ohne Symptome, aber die Durchfallschübe kehren zuverlässig wieder. Während der Schübe haben die Tiere häufig laute Darmgeräusche und Bauchschmerzen. Sie sind meist sehr schwierig zu füttern, weil es ihnen an Appetit fehlt. Die Giardien-erkrankung kann sich über Jahre hinziehen.

 

Befallene Tiere scheiden über den Kot Giardien aus, die wochenlang infektiös bleiben. Besonders in feuchtem Klima leben diese Einzeller sogar mehrere Monate. D.h.: selbst wenn im Gras oder auf der Strasse kein Kot mehr sichtbar ist, kann die Stelle für andere Hunde infektiös sein. Es kommt auch vor, dass sich Tierhalter durch das Anfassen ihrer Tire selbst mit Giardien infizieren. Grösstmögliche Hygiene mit sehr häufigem Händewaschen ist hier ganz wichtig. Auch sollten alle Haufen, die ein befallender Hund absetzt sofort beseitigt werden, wenn möglich, in dem etwas von der Erde darunter mit ausgestochen wird. Glatte Flächen müssen häufig gereinigt und vor allem trocken gehalten werden. Trockenheit schadet den Giardien am ehesten.

 

Giardieninfektionen werden in letzter Zeit immer häufiger. Daran erkennt man schon, dass die Erreger sehr widerstandsfähig und die Krankheit nur schwer zu behandeln ist. Zwar gibt es einige Antiparasitika auf dem Markt, welche die Giardien stark schädigen, aber inzwischen haben sich diese einzelligen Tierchen schon angepasst und es gibt sogenannte Resistenzen, d.h. in einigen Fällen wirken die Antiparasitika nicht mehr. Was also tun? Wenn die Medikamente versagt haben, bleibt nur noch, den Parasiten so viel wie möglich an günstigen Bedingungen zu entziehen und das Immunsystem des Patienten so zu stärken, damit es in der Lage ist, die Erreger in Schach zu halten oder gar ganz zu eliminieren. Das ist ein längerer Weg, aber er kann durchaus erfolgreich sein.

 

Sehr wichtig ist, bei Giardienbefall getreide- und zuckerfrei zu füttern! Ein hoher Kohlenhydratanteil im Futter fördert die Vermehrung der Giardien im Darm. Fleischfressende Tiere sollten also eine ausgewogene Frischfütterung ohne Getreide erhalten. Auch Bananen und anderes süsses Obst sollte dabei eingeschränkt werden. Das macht das Tier gesünder und stärker und schwächt die Giardien. Dann sollten natürlich auch alle immunschwächenden und die Darmflora angreifenden Medikamente gemieden werden, keine Entzündungshemmer, keine Impfungen.......selbstverständlich kann die Homöopathie auf diesem Weg sehr viel weiter helfen. Z.B. kann die Urtinktur Abrotanum 3 x täglich 1 Gabe über 5 Tage sehr gute Dienste erbringen.

Ich möchte hier aber auch an den gesunden Menschenverstand appellieren, dass von Giardien befallende Hunde nicht frei rumgelaufen lassen werden und befallene Rudel während dieser Zeit nicht trainiert werden, denn die Ansteckungsgefahr ist riesig, die Entwurmungsmedikamente kosten sehr viel Geld, da normale Wurmtabletten den Giardiens nicht Herr werden und die gesundheitlichen Probleme können immens werden, wenn der Befall der Giardiens nicht bemerkt wird. Der Darm kann so geschädigt werden, dass die Hunde stetig unter Verdauungsprobleme leiden und man Tiere bekommt, die kein Futter mehr zu vertragen scheinen. Ich würde sehr empfehlen, dass man wirklich regelmässig eine Kotprobe zum Tierarzt bringt, um den evtl. Befall von Giardiens zu entdecken.

Zur Stärkung des Immunsystems empfehle ich Colostrum als Nahrungsergänzung, Nigella Sat Tropfen kurmässig, oder regelmässig eine Gabe Propolis C30 (1 x pro 3 Wochen).

4.6.10

 

 

Krebserkrankungen

Kaum ein gesundheitliches Thema ist mit so viel Angst besetzt und dementsprechend boomen alle möglichen und unmöglichen Mittel und Therapien auf dem Markt.

Die Diagnose Krebs überrascht uns eigentlich immer, auch wenn wir uns hin und wieder mal mit einem beklemmenden Gefühl fragen: „ob das auch meinem Tier passiert?" und auch wenn wir vorher schon einen begründeten Verdacht hatten, trifft uns diese Diagnose mit erbarmungsloser Wucht.

Krebs ist manchmal tückisch, es kann zu seinen Strategien gehören, sich lange nicht zu zeigen und nur wenige krankhafte Veränderungen auszulösen, um dann, wenn man ihn nicht mehr übersehen kann, so fortgeschritten zu sein, dass er quasi schon unwiderruflich das Regiment im Organismus übernommen hat.

Können wir überhaupt eine Krebserkrankung frühzeitig erkennen? Grundsätzlich sind Tiere gefährdeter:

Die sich im letzten Drittel ihrer allgemeinen Lebenserwartung befinden

Deren direkte Vorfahren an Krebs erkrankt oder gestorben sind

Deren Rasse als anfällig für Krebs, bzw. bestimmte Krebsarten bekannt ist

Hier gilt es, aufmerksam zu sein und auf Veränderungen zu achten. Folgende längerfristige körperliche Veränderungen können auf Krebs hinweisen (sind aber keine sicheren Anzeichen für einen Krebs) und sollten im Auge behalten oder näher untersucht werden:

Dauerhafte Leistungs- und Motivationsminderung, eventuell mit Unruhe oder gesteigerter Anhänglichkeit / vermehrtem Rückzug

Plötzliches, deutliches Altern des Tieres, es schaut grau und müde, zuweilen traurig, das Fell wird fahl

Abmagerung, besonders am Kopf, ein sogenanntes kachektisches Gesicht

Anhaltender übermässiger Hunger oder anhaltender Appetitmangel

Bildung von Tumoren am Körper, die sichtbar und fühlbar sind

Lymphknotenschwellungen ohne Zeichen von infektiösen Erkrankungen

Doch wie entsteht Krebs?

Krebs wird oft als Zivilisationskrankheit bezeichnet aber im Grunde gab es ihn schon immer. Schon Dinosaurier und Neandertaler hatten Tumore und Knochenmetastasen, wie Spuren an ihren Skeletten zeigen. Auch die alten Aegypter kannten diese Krankheit, das beweisen Schriften altägyptischer Aerzte. Krebs gehört also gewissermassen zum Leben und das ist auch logisch, wenn man weiss, wie er entsteht.

Jeden Tag produziert der Körper Millionen neuer Zellen. Auch Krebszellen entstehen aus ganz normalen Organzellen. Dabei laufen – vereinfacht dargestellt – folgende Schritte ab: zunächst wird die Zelle grösser und nimmt an Proteinen zu, die sie für die nächste Phase braucht, dann verdoppelt sich der Gehalt an Erbsubstanz und es entsteht jeweils eine Kopie von jedem Chromosom. Die Chromosomen teilen sich wieder auf und wandern nun paarweise an je einen Pol der Zelle. Zu guter Letzt setzt dann die tatsächliche Teilungsphase ein: ein Zellmembran schnürt sich in der Mitte ein und die Mutterzelle spaltet sich auf. Es entstehen zwei Tochterzellen, jede mit einer kompletten und gleichwertigen Kopie der Erbsubstanz. Dieser Prozess verhindert tagtäglich, dass ein Organismus an Krebs erkrankt. Doch was läuft schief, wenn eine Zelle zur Krebszelle wird?

Krebs ist eine Erkrankung des Erbgutes innerhalb einer Zelle. Beim Kopieren der vielen Informationen aus der DNA haben sich Fehler eingeschlichen, die zu Schäden am Erbgut – dem „Bauplan" – führen. Krebszellen haben die Fähigkeit sich zu „tarnen", sie tragen immer noch viele körpereigene Merkmale und sind schwer zu erkennen und lösen meist selber keine Entzündungsreaktion aus, d.h. sie tricken das Immunsystem aus. Ein schwaches Immunsystem ist noch schlechter in der Lage, seine Kontroll- und Abwehraufgaben zu erfüllen.

Je nachdem, aus welchen Organzellen Krebs entstanden ist, gibt es bevorzugte Stellen für die Metastasierung. Besonders häufig sind Lunge, Knochen und Leber betroffen. Die Metastasen entstehen dabei aus den Zellen des Ursprungsortes, d.h. eine Lungenmetastase bei Brustkrebs wird nicht aus den Lungenzellen, sondern ebenfalls aus den mutierten Brustzellen gebildet.

Es werden vor allem drei Gruppen von Krebsauslösern beschrieben:

Chemische Substanzen

Viren

Strahlen

Uebrigens gehören Schimmelpilzgifte zu den stärksten karzinogenen Stoffen, die wissenschaftlich bekannt sind. Hier lauert für unsere Tiere ein grosses Problem, denn der zugelassene Schimmelpilzwert ist beim Tierfutter viel höher als bei menschlichen Lebensmittel und das hat jetzt nichts mit der Lagerung des Futters zu tun, die Sporen können im Futter sein, auch wenn wir uns noch so Mühe geben, das Futter gut zu lagern. Doch auch hier ist man in der Zwischenzeit klüger geworden, man findet heute auf dem Markt sehr gute Trockenfutter, deren Schimmelpilzwert viel tiefer liegt, z.B. bei den skandinavischen Herstellern. Bei den Viren spielen die grösste Rolle die Papillomviren. Auch intensive Sonnenbestrahlung kann zur Entstehung von Krebs beitragen, denn insbesondere Tiere mit weissem Fell und geringer Pigmentierung sind vor der UV-Strahlung weniger geschützt.

Röntgenstrahlen zerstören das Kraftwerk der Zellen. Jede kleine Strahlendosis kann Veränderungen auslösen und eine einzige Röntgenaufnahme schädigt 30 Millionen Zellen!

Bösartige Tumore werden nach ihrem Ursprungsgewebe untergliedert:

Karzinome entstehen aus dem Epithel, dem Deck- und Drüsengewebe

Sarkome entwickeln sich aus Zellen des Binde- und Stützgewebes

Neuroendokrine Tumore haben ihren Ursprung im Neuroektoderm, der embryonalen Vorstufe zur Entwicklung des Nervensystems und bestimmter hormonbildender Zellen, z.B. Insulinum.

Krebs ist nur ein Wort für eine ungeheure Vielzahl von Erkrankungen. Krebs kann prinzipiell an jeder Stelle des Organismus entstehen und er kann sehr unterschiedlich im Aussehen, in der Aggressivität, in den erzeugten Symptomen und in der Prognose sein.

Wer ein Haustier mit einer Krebsdiagnose hat, muss eine Entscheidung für oder gegen verschiedene Therapieformen treffen und damit sind die Tierhalter oft überfordert. Der Königsweg aus Sicht er Homöopathie besteht darin, den Patienten schon vor der Operation zu behandeln, damit der Organismus so gestärkt ist, dass er nach der Operation mögliche verbleibende Metastasen oder Mikrotumore erfolgreich bekämpfen kann.

In der homöopathischen Krebstherapie gilt der Grundsatz, dass allein das eigene Immunsystem des Patienten in der Lage ist, Krebs zu heilen, also alle vorhandenen Krebszellen zu eliminieren, das Problem ist dabei nur, dass die Immunzellen die Tumorzellen dafür erst erkennen müssen. Die Aufgabe der Homöopathie in der Krebsbehandlung ist es, in aller erster Linie das Immunsystem des Patienten zu schützen und zu stärken. Das kann auch während einer Chemotherapie geschehen.

Ueber Vor- und Nachteile einer Chemotherapie möchte ich hier nicht eingehen, das würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Bei fortgeschrittenen Krebsfällen ist der Einsatz einer Chemotherapie letztendlich auch eine ethische Frage. Muss es sein, dass die wenige, wahrscheinlich verbleibende Lebenszeit unseres Tieres mit den Belastungen und Nebenwirkungen der Chemotherapie einher geht?

Krebs fällt nicht einfach vom Himmel, sondern muss von langer Hand vorbereitet werden. Ein Patient, der den grössten Teil seines Lebens unter ungünstigen Umständen verbracht, mit nicht artgerechter oder mit Toxinen kontaminierter Nahrung gefüttert und mit zu vielen, zu starken Medikamenten behandelt wurde und dann an Krebs erkrankt, kann nicht mit einem Fingerschnipp oder einem Kügelchen aus der homöopathischen Zauberkiste geheilt werden. Auch die Homöopathie kann nicht mit leichter Hand die gesundheitlichen Schädigungen eines ganzen Lebens wegwischen. Schon lange bestehende chronische Erkrankungen, die viel unterdrückt wurden, indem Medikamente über lange Zeiträume gegeben wurden, sind ein Beitrag zur Entstehung von Krebs. So gesehen, ist jede homöopathische Behandlung einer chronischen Krankheit schon eine Antikrebsbehandlung, denn sie hilft dem Organismus in Vorstadien von Krebs Heilung zu erreichen, so dass gleichsam der Faden abgeschnitten wird, der später zu einer Tumorerkrankung führen könnte.

 

Zwingerhusten/Parainfluenza

Leider sind im vergangenen Winter viele Schlittenhundeteams am Zwingerhusten erkrankt. Doch warum grassierte diese Erkrankung überhaupt in der Schweiz?

Der Ursprung ist im geänderten Impfplan unserer Hunde zu suchen. Man weiss heute, dass der Impfschutz länger als ein Jahr anhält und aus diesem Grunde wurde der Impfplan geändert, so dass nicht mehr jährlich gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Zwingerhusten geimpft wird. Je nachdem in welchem Rhythmus sich nun ihr Hund befindet, kann es sein, dass die Zwingerhustenimpfung nicht aufgefrischt worden ist. Ein seriöser Tierarzt sollte jedoch die Besitzer von Sporthunden darauf aufmerksam machen, dass mind. 72 Stunden vor dem Besuch eines Hundeanlasses die Hunde mit dem Nasalimpfstoff Vetamun KC vor dem Zwingerhusten geschützt werden können.

Doch auch geimpfte Hunde können am Husten erkranken. Verhindern lässt sich eine Ansteckungsgefahr, auch bei noch so guter Hygiene, leider nicht. Wo viele Hunde zusammen sind, ist die Chance gross, dass einer von ihnen den Husten mitbringt und damit die anderen anstecken kann.

Mindestens zwei Viren und eine Bakterienart lösen den klassischen Zwingerhusten aus. Die Uebertragung der Erreger geschieht durch Tröpfcheninfektion, d.h. der Erkrankte niest und hustet die Erreger aus, diese werden über den Luftstrom zum nächsten „Opfer" getragen. Damit die Erkrankung ausbrechen kann, muss das Abwehrsystem des Patienten durch Stressfaktoren geschwächt sein. Stress besteht im Wachstum, Zahnwechsel, Parasitenbefall, Veränderungen der Umgebung und des Futters, Ortswechsel, ungünstige Wetterlagen, vermehrter sportlicher Einsatz.

Hier möchte ich noch anfügen: „Achtung, Menschen mit Grippe können ihre Hunde anstecken, umgekehrt aber nicht!"

Die Inkubationszeit beträgt etwa 7 bis 10 Tage. Ein verdächtiges Zeichen ist ein abgehackter Husten, ein Hustenanfall dauert nur kurz und ist trocken. Manchmal kommt es zu mehreren kurzen Anfällen hintereinander, es entsteht ein Hustenkrampf. Die Symptome sind auf die oberen Atemwege beschränkt, die Ausdehnung auf andere Körperteile ist eher ungewöhnlich. Diese Krankheit ähnelt dem Keuchhusten beim Menschen.

trockener, lauter, fast unstillbarer Husten, sonst meist munter

Kehlkopf- und Luftröhrenentzündung, Pfeifgeräusche gut hörbar

Beim Druck auf die Luftröhre ist der Husten auslösbar

Eine „flächendeckende" Antibiotika-Behandlung aller Tiere im Rudel, sobald eines Symptome zeigt, lehne ich als Tierhomöopathin ab. Die beste Vorbeugung sehe ich in der Stärkung des Immunsystems, zumal ich immer wieder beobachten kann, dass meist nur die „schwächeren" Tiere erkranken. Mit der Antibiotika-Behandlung zerstören wir die gute Darmflora und schwächen die Tiere zusätzlich, die Leistung der Tiere sinkt und man sollte zudem nicht vergessen, dass ein Schlittenhund, der Antibiotika bekommt, während dieser Zeit nicht trainiert werden sollte. Unsere Schlittenhunde sind Hochleistungssportler und ihr Immunsystem läuft sowieso stetig auf Hochtouren.

In leichten Fällen, wenn der Husten nach ein bis zwei Tagen wieder verschwindet, ist keine spezielle Behandlung nötig. In allen fraglichen Fällen oder bei Fieber, eitrigem Nasenausfluss, gestörtem Allgemeinbefinden bleibt der Gang zum Tierarzt unvermeidlich. Er wird dem Hund Antibiotika, schleimlösende und eventuell auch fiebersenkende Mittel verabreichen.

Natürlich können wir die Hunde auch homöopathisch behandeln, und hier stehen uns je nach Erkrankungsbild einige Mittel zur Verfügung:

Phosphorus, Bryonia, Spongia tosta, Rumex crispus, Aconitum napellus, Scilla maritima, Ipecacuana, Coccus cacti, Bromum, Carbo vegetabilis, Drosera, Belladonna, Antimonium arsenicosum…..

Hier zeigt sich wieder einmal die Bandbreite der Homöopathie und dass nicht jedes erkrankte Tier auf das selbe Mittel positiv ansprechen wird. Ganz wichtig ist es, kurz mit einem Tierhomöopathen/in Rücksprache zu nehmen und die genauen Symptome zu schildern. Hier hängt es sehr davon ab in welchem Stadium der Erkrankung das Mittel eingesetzt wird.

Zwei Mittel, die aber garantiert immer helfen werden sind die Engystol Tabletten, die allgemein bei viralen Erkrankungen eingesetzt werden können und zur Stärkung des Immunsystems empfehle ich die homöopathischen Schwarzkümmeltropfen „Nigella Sativa". Diese Tropfen können auch ohne akute Erkrankung den Tieren zwei bis dreimal pro Jahr kurmässig über 4 bis 6 Wochen verabreicht werden, um das Immunsystem für die kommende Wintersaison zu steigern. Pro Hund und Tag ca. 7 Tropfen auf ein Hundeguetzli oder Stücklein Brot und vielleicht rückt dann der Zwingerhusten in weite Ferne……

Solltet ihr noch Fragen zum Zwingerhusten und den einzusetzenden Mittel haben, oder ein anderes Problem, das ihr gerne homöopathisch behandeln möchtet dann mail an: musherjacky@bluewin.ch

 

 

Homöopathie bei Sehnenverletzungen

 

Die Sehnen verbinden die Muskeln mit den Knochen und können durch Ueberbelastung oder unkoordinierte Muskelaktionen (z.B. Ausrutschen) gezerrt oder gerissen werden. Der Aufhängepunkt der Sehne im Muskel- und Knochengewebe ist bei einem gesunden Lebewesen so konstruiert, dass die Ausreissfestigkeit deutlich über der Zugkraftverträglichkeit der Sehne liegt. Das heisst, allgemein besitzen Sehnen nur sehr wenig elastische Fasern, so dass sie eine hohe Zugfestigkeit aber nur eine geringe Dehnbarkeit besitzen. Die Sehne stellt also unter diesen Bedingungen den schwächsten Punkt im Muskel- Sehnen- Knochensystem dar. Mit zunehmendem Alter, aber auch durch chronische Ueber- oder Fehlbelastungen im Sport nimmt ihre Dehnbarkeit und Zugfestigkeit weiterhin ab.

Eines der wichtigsten Sehnenmittel der Homöopathie ist Ruta graveolens (Weinraute). Es betrifft vor allem die Beugesehnen. Das Mittel ist angebracht bei Schmerzen und Steifheit und wenn bei Kälte und Nässe eine Verschlimmerung eintritt.

Strontium carbonicum (Strontiumkarbonat) ist ein weiteres Sehnenmittel und wird vor allem bei Sehnenentzündungen im Knöchelbereich eingesetzt. Der Knöchel ist wie verstaucht und geschwollen was oft nach Zerrungen eintritt. Die Entzündungen können chronisch werden, man verspurt ein Schwächegefühl und es können sich im verletzten Gewebe Oedeme bilden. Die Schmerzen sind brennend und werden durch Wärme besser. Schlechter durch Kälte und gehen.

Bryonia alba (Weisse Zaunrübe)

Starke Schmerzen, die eine weitere Bewegung verunmöglichen. Der Patient verhält sich absolut ruhig, jede Bewegung und Anstrengung verschlimmert den Schmerz.

Rhus toxicodendron (Giftefeu)

Auslöser ist meist Nässe und Kälte sowie Ueberbeanspruchung. Jedoch Besserung durch leichte Bewegung und warme Anwendungen.

Symphytum (Beinwell)

Stechende Schmerzen im Bereich der Sehnenansätze am Periost (Knochenhaut).

 

 

Oeffnungszeiten ab Januar 09: Montag von 1230 Uhr bis 1600 Uhr, per Mail, Telefon oder persönlich in Homberg zu erreichen

Lupovet, das spezielle Hundefutter aus dem Schwarzwald neu im Shop. Die Lösung für viele Hunde, welche mit Allergien und Darmschwierigkeiten kämpfen! Ich berate Sie gerne! Nähere Infos unter www.lupovet.de

Einführungskurs Tierhomöopathie im Herbst 08

Zur Zeit haben wir eine homöopathische Tierapotheke mit 15 Einzelmittel im Shop, inkl. Mittelbeschrieb und Etui Fr. 92.-- äs het so langs het...wir finden dies ein Superangebot, welches wir Ihnen nie bieten könnten, wenn wir die Mittel selber einkaufen und die Apotheken selber zusammen stellen müssten. Natürlich auch für den menschlichen Gebrauch!

Zu empfehlen in unserem Shop: das Buch "Homöopathische Haus- und Notfallapotheke!

Propolis, das Wunder der Natur!

Propolis ist der Stoff, den ich in der Homöopathie, bei Nahrungsergänzungen, in der Wundpflege usw. am Meisten einsetze. Ich schätze auch die Kosmetikprodukte, Lebensmittel, die Propolis enthalten.

Propolis ist nachweisbar ein natürliches Antibiotikum und man könnte darüber mehrere Seiten schreiben. Der Einsatz von Propolis erkläre ich jeweils auch an meinen Homöopathiekursen.

Ich möchte hier aber ab und zu ein paar Rezepte schreiben...

übrigens, Propolistropfen, -tinktur, -salbe, Lippenpomade, Täfeli, Seifen und Kosmetik finden Sie bei uns im Shop und wir und auch viele Kunden sind davon total begeistert.

 

REZEPT NR. 1:

ENTWURMUNG FÜR HUNDE

1 ml Propolis Urtinktur auf 500 ml Wasser in ein dunkles Gefäss geben und im Kühlschrank aufbewahren. Davon 6 Tage lang 2 TL für den mittelgrossen Hund (ca. 20-25 kg). Bei leichteren oder schwereren Hunden entsprechend anpassen. Propolis wirkt auch prophylaktisch, da es den Darm auch wurmabweisend macht. Für Hunde, Katzen, Welpen und Pferde geeignet.

Bei einem gereizten Magen kommt Propolis nicht so gut an. 

  

Blütenpollen, das Aufbaumittel aus der Natur!

Blütenpollen enthalten, Eiweissstoffe, (mehr als ein Steak!), Vitamine, Enzyme, ätherische Oele und viele andere Bestandteile.

In jüngsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen russischer Genetologen wird über arme Imker berichtet, deren Hauptnahrung Wabenstücke mit Pollen und Honig waren. Viele von ihnen erreichten ein Alter von über 100 Jahren. Pollendiät hat sich bewährt bei Funktionsstörungen der Leber, da der in ihm enthaltene grosse Gehalt an Aminosäuren und B-Vitaminen die fehlende Eiweissmenge kompensiert. Bei regelmässigem Pollenverzehr verschwindet Müdigkeit, die Konzentrationsfähigkeit erhöht sich und  Lebensfreude stellt sich wieder ein. Blütenpollen sind auch reich an Hormonen, welche den Alterungsprozess verzögern können. Pollen regeln auch die Darmtätigkeit, hartnäckige Verstopfung wird ebenso gebessert wie Durchfälle. Bei Blutarmut erreicht man durch eine Pollenkur eine Vermehrung des roten Blutfarbstoffes und eine deutliche Hebung des Allgemeinbefindens.

 

Pollen kann man in lauwarme Milch zusammen mit einem Löffel Honig geben oder man mischt sie in Müsli oder Joghurt. Frühmorgens werden die Pollen vom Körper am besten aufgenommen. Blütenpollen wirken auch bei Tieren als reine "Verjüngungsspritze", besonders nach schweren Erkrankungen und medikamentösen Behandlungen helfen Pollen die Lebensenergie wieder aufzubauen. Auch bei gesunden Tieren eignet sich die Gabe von Pollen, entweder regelmässig 1 bis 2 x wöchentlich unters Futter oder kurmässig über ca. 3 Wochen.

Schweizer Blütenpollen finden Sie bei uns im Shop unter "Propolisprodukte"

viele neue Kräutermischungen im Shop unter: Jacky's Kräutermischungen, alles beste Humanqualität, als Nahrungsergänzungen für Hunde

Colostrum, die älteste Rezeptur der Natur

Colosturm, auch Vormilch genannt, ist eines der ältesten und aussergewöhnlichsten Nahrungsmittel, das in der Natur zu finden ist. Es ist so alt wie die Mutterschaft, denn Colostrum ist die Milch eines Säugetieres für das Neugeborene in den ersten 24 bis 72 Lebensstunden. Die Inhaltsstoffe kommen in solch hohen Konzentrationen in keinem anderen Naturprodukt vor. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts beschrieb der Arzt Christoph W. Hufeland die einmalige Funktion des Colostrums im Unterschied zu „normaler" Milch, denn er erkannte dessen positiven Einfluss auf den allgemein hohen Gesundheitsstandart und das schnelle Wachstum neugeborener Rinder.

Im Jahre 1955 wurde eine Publikation über „Immunmilch" als Nahrungsergänzung für Menschen mit rheumatischer Arthritis veröffentlicht, wodurch die Vormilch wieder mehr ins Blickfeld geriet. In den folgenden Jahren wurden Colostrum und seine Bestandteile vermehrt untersucht. Mittlerweile ist nachgewiesen, dass Colostrum nicht nur für den Säugling, sondern auch für den erwachsenen Menschen und für Tiere von enormer Bedeutung ist.

Colostrum ist einzigartig!

Neben Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren zählen zu den Wirkstoffen natürliche Immun- und Wachstumsfaktoren in einmaliger natürlicher Vielfalt und Konzentration, wie sie in keinem pflanzlichen oder chemischen Produkt vorkommen. Einzigartig sind die enthaltenen Immunsubstanzen und Wachstumsfaktoren, die das Immunsystem aktiv und passiv unterstützen.

Was können die Inhaltsstoffe des Colostrums bewirken?

Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Colostrums, bzw. der Wert des Colostrums als Nahrungsergänzungsmittel bei verschiedensten Erkrankungen (besonders Krebserkrankungen), sowie bei Sportlern, ist in vielen Studien dargestellt und erforscht. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Möglichkeiten des Wirkungsspektrums der Inhaltsstoffe von der Stärkung des Immunsystems über den Schutz gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilze bis hin zur Krebsabwehr reichen. Sie wirken entzündungshemmend, haben positiven Einfluss auf Allergien und Autoimmunkrankheiten von der rheumatischen Arthritis bis hin zur multiplen Sklerose. Hinzu kommt eine Stabilisierung von Muskel-, Knochen-, Knorpelgewebe und Sehnen, sowie Leistungssteigerung und Muskelaufbau bei gleichzeitiger Reduktion des Fettgewebes.

Mehr als 80 Nähr- und Vitalstoffe in einer naturbelassenen, ausgewogenen Rezeptur machen Colostrum zu einem einzigartigen Lebensmittelrohstoff.

Colostrum im Sport

Für den Fitnessbegeisterten, den Sportler und Bodybuilder sind vor allen die natürlichen Wachstumsfaktoren von Bedeutung. Colostrum fördert den Muskelaufbau, die Leistungssteigerung. Studien belegen bei Sportlern eine Leistungssteigerung bis zu 20 %.

Wird Colostrum als Therapiebegleitung eingesetzt, wird die Lebensqualität wesentlich verbessert, so dass viele Patienten sogar während Therapien teilweise ihrer Arbeit nachkommen können.

Colostrum stärkt geschwächte Immunsysteme nach Stress, akuten und chronischen Krankheiten, Operationen, während Chemotherapien und Bestrahlungen usw.

 

Colostrum wird erfolgreich bei Allergien z.B. Heuschnupfen, Ekzeme, Asthma, Nahrungsmittelallergien usw. eingesetzt. Colostrum reguliert die Funktionen der Thymusdrüse und stimuliert ein wenig aktives oder bremst ein überaktives Immunsystem.

Colostrum reguliert Autoimmunerkrankungen wie MS, rheumatoide Arthritis usw.

Colostrum zeigt auch positive Wirkungen auf Diabetes Typ I und II.

Colostrum schützt Mensch und Tier und verhielft zu einer besseren Lebensqualität.

Colostrum ist kein Medikament, kein Heilmittel – es ist ein Lebensmittel – die erste Nahrung die jeder Mensch erhält.

Mit einem EL pro Tag tut man sich Gutes, mit 2 EL unterstützt man den Körper während einer Therapie. Bei den Tieren je nach Gewicht des Tieres ½ bis 1 TL pro Tag ins Futter geben.

Wir führen neu im Shop das Colostrum Pulver aus Neuseeland, werden aber später noch andere Colostrum Produkte aufnehmen, da diese uns voll überzeugen.

Dieses Colostrum entspricht „Humanqualität" und kann von Mensch und Tier eingenommen werden.

Mit Colostrum halte ich meine Allergien gut im Schach und auch bei unseren Hunden zeigen sich schon erste Erfolge.

Colostrum finden Sie neu in unserem Shop unter: Colostrum

Bei Fragen gebe ich Ihnen dazu gerne weitere Auskünfte.

Okt.07

 

Kürbiskern-Goodies für Hunde selber backen:

Zutaten: 450 g Vollkornweizenmehl, 170 g Haferflocken, 1 EL Basilikumblätter, 250 ml Wasser, 2 EL ungesalzene Kürbiskerne, 1 Prise Salz.

Kürbiskerne fein mahlen oder hacken. Einige Kerne zur Dekoration zurückbehalten. Knoblauchzehen durchpressen. Alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Teig auf bemehlter Fläche 1 cm dick ausrollen. Hundekekse mit einer Form ausstechen, auf ein Backblech legen und mit einem Kürbiskern verzieren.

 

Bei 150 ° ca. 1 Stunde backen. Im ausgeschalteten Ofen erkalten lassen. Ueber Nacht weiter trocknen lassen.

Uebrigens führt unser Shop einen Goodiausstecher in Knochenform! 

Interessiert an einem Homöopathiekurs oder an einem Kurs über Verhaltenstörungen bei Hund oder Katze?

Ab 3 Personen führe ich entsprechende Kurse in Homberg durch, ab 10 Personen auswärts in Hundeklubs oder anderen interessierten Organisationen.

Kosten pro Person in Homberg inkl. ausführlichen Kursunterlagen, Kaffee und kleinem Z'Vieri Fr. 50.-- Dauer ca. 2 bis 2 1/2 Stunden.

Auswärts pauschal Fr. 250.-- ohne Kursunterlagen, die Kursunterlagen können am Kurstag für Fr. 20.-- zusätzlich gekauft werden (Einführungskurs Tierhomöopathie 64 Seiten). Bei einer Entfernung weiter als 20 km verrechne ich zusätzlich -.80 pro Km Fahrspesen. 

 

Auch Einzelberatungen sind selbstverständlich möglich, hier verrechne ich einen Stundenansatz von Fr. 90.--   

Nicht jeder Hund verträgt alle Futter und viele Krankheiten entstehen durch eine nicht "passende" Ernährung. Ich berate Sie gerne.

Gegenkonditionierung bei Hunden, wenn uns ein Verhalten des Hundes nicht gefällt...

Sicherlich kennen Sie folgende Situation: Ihr Hund wartet im geparkten Auto rasch auf Sie und jeder der sich dem Auto nähert wird regelrecht verbrüllt. Hier nimmt der Hund an, das Auto sei sein Revier und verteidigt das mit allen Mitteln.

Hier ist es wichtig, dem Hund in einer Art und Weise zu zeigen, dass uns dieses Verhalten nicht gefällt. Wenn wir ihn ausschimpfen, oder anbrüllen geben wir ihm den Impuls, dass genau "Brüllen" das Richtige ist in dieser Situation und wenn wir ihm mit einem Guetzli den Mund stopfen oder ihn streicheln, dann belohnen wir den Hund für ein Verhalten, das wir im Grunde nicht akzeptieren möchten. Mit der "Gegenkonditionierung" können wir dem Hund zeigen, dass wir ein anderes Verhalten von ihm wünschen.

Am besten bitten Sie einen Freund um Mithilfe, aber jemanden, den der Hund nicht kennt. Sie können sich dann zusammen dem Auto nähern und sobald der Hund mit dem Bellen beginnt, drehen sie sich um und laufen weg. Sobald sich er Hund wieder beruhigt hat, laufen sie zusammen wieder Richtung Auto, jedes Mal wenn der Hund bellt, drehen sie sich wortlos wieder um und laufen in die andere Richtung. Wenn der Hund aufhört mit dem Gebell gehen Sie zum Auto und loben und belohnen den Hund, sollte der Hund wieder Bellen sofort sich wieder entfernen. Wenn Sie diese Lektion ein paar mal gemacht haben hat der Hund gelernt, dass er für das Schweigen belohnt und für das Bellen negativ behandelt wird.

Meine Hundeerziehung kommt ohne Schläge, Verletzungen, Tritte, Schocks, Schütteln, Ohrkneifen oder Schimpfen aus. Damit geben wir dem Hund wirklich eine Chance, zu verstehen was wir von ihm verlangen.

Buch zum Tierhomöopathie - Einführungskurs jetzt im Shop erhältlich!

 

Unser Rudel hat ein neues "Sorgenkind". Sirius leidet an "vererbter" Epilepsie und ist jetzt erst 3 Jahre alt und im "besten" Alter um als Schlittenhund eingesetzt zu werden. Wir sind sehr traurig, aber zuversichtlich, dass wir diese Krankheit in den Griff bekommen können. Sirius wird alternativ behandelt mit Homöopathie, Farbtherapie, Musiktherapie, Massage von speziellen Akupressurpunkten, die einen direkten Einfluss auf die Hirnfunktionen haben. Wir werden sicher später ab und zu schreiben wie es unserem Sirius geht. 

 

Unser Sirius hatte seit der homöopathischen Behandlung im Mai 07 keinen einzigen Anfall mehr. Das Training hat nun wieder begonnen und wir sind gespannt wie es sich entwickelt. Wir freuen uns über diesen Erfolg und sind sehr zuversichtlich.

Soll ich oder soll ich nicht? Diese Frage betr. den Impfungen habe ich mir wochenlang gestellt und dann nachgegeben, weil die Kombimpfung für die Teilnahme an Schlittenhunderennen verlangt wird und wir doch gerne mit den Huskies ins Ausland fahren möchten, wo die Tollwutimpfung obligatorisch ist. Ja, ich habe den Sirius impfen lassen und zwei Wochen später haben die Anfälle wieder angefangen und diese waren viel heftiger als noch im Frühling. Als er dann eines Tages zwei grosse Anfälle nacheinander machte und darauf bewusstlos liegen blieb war meine Angst so gross, dass ich den Mut nicht mehr aufbrachte, ihn weiter nur homöopathisch zu behandeln und wir leiteten eine schulmedizinische Behandlung ein.

Diese verträgt er problemlos und ist nun seit 4 Monaten anfallsfrei, jupieeeee! Mit Homöopathie, Nahrungsergänzungen unterstützen wir das Ganze. Ich habe mich sehr intensiv mit dieser Krankheit auseinandergesetzt und habe nun auch gelernt und erfahren müssen, dass unser Sirius diese Krankheit schon lange in sich hat, aber wir sie nicht bemerkt haben. Sirius war von klein auf immer hyperaktiv, gereizt, aggressiv zu einigen Hunden im Rudel, hatte Stoffwechselprobleme, Blutgerinnungsprobleme, oft Durchfall, eine eigenartige Ausdünstung und vor allem einen "speziellen" Blick. Oft kam es mir vor, als würde dieses Tier durch mich hindurch schauen oder wäre in einer anderen Welt. Das dauerte nur einen Sekundenbruchteil, dann war er wieder ansprechbar. Epilepsie verändert die ganze Aura, das Gemüt, die Seele und hat auch einige andere gesundheitliche Hinweise, die oft einfach vom Hundebesitzer nicht wahr genommen werden. Heute ist mir klar, dass dies alles zu seiner Krankheit gehörte.

Heute ist unser Sirius total aufgestellt, vollkommen im Rudel integriert und überhaupt nicht mehr aggressiv, seine Verdauung ist top, der Stoffwechsel macht keine Probleme mehr, die Ausdünstung hat sich positiv verändert.

Ich mache mir aber Vorwürfe, dass ich nicht viel früher bemerkt habe, dass der Sirius krank ist!

Ganz wichtig scheint mir aber auch, dass Züchter diese Krankheit viel wichtiger nehmen, denn leider ist die Vererbung sehr sehr gross. An verschiedenen Universitäten laufen weltweit Studien über die Vererbung bei Hunden. Ich denke der Sirius kann damit leben und wir auch und um nichts auf der Welt würde ich dieses prächtige Tier hergeben, aber viele Hundebesitzer denken nicht so und lassen dann Epihunde einschläfern. Also liebe Züchter oder angehende Züchter geht in die Literatur, lasst euch aufklären über diese Krankheit und deren Vererbung zu Gunsten unserer vierbeinigen Freunde!     

Eine ganz spezielle Geschichte der Tiermedizin mit happy End!

 

Meine tragische Geschichte:

Ich bin am 08.01.2005 geboren. Im Alter von 3 Wochen hatte ich einen kleinen Unfall der mich bis heute und sehr wahrscheinlich noch mein ganzes Leben lang verfolgen wird. An den wirklichen Unfallhergang kann ich mich leider nicht mehr erinnern (oder besser gesagt kann ich es meinen Herrchen nicht erzählen).

Darum hier die Schilderung des Unfallshergangs wie es mein Züchter sieht (oder sehen wollte?):

Als ich im Alter von 3 Wochen flügge wurde erkundigte ich meine Umgebung genauestens, ich wollte aber auch die Umgebung hinter dem Gartenzaun erkunden und wollte unten durch krabbeln. Leider war dies nicht so eine gute Idee, ich blieb hängen und konnte mich ohne fremde Hilfe nicht wieder befreien. Zum Glück war meine Mami nicht weit und befreite mich, jedoch zog sie mich zu heftig unter dem Zaun hervor so dass ich mich am linken Bein verletzte. Meine Züchter gingen daraufhin zum Tierarzt mit mir. Der Tierarzt untersuchte mich (ohne zu röntgen) und kam zu dem Befund, dass ich mein Hüftchen ausgerenkt hätte. Sie machten mir drei offene Wunden, ohne mein Bein zu rasieren, so dass die Flüssigkeit rauslaufen konnte. Er gab uns einen Desinfektionsspray mit um die Wunden zu behandeln. Meinem Züchtern legte er ans Herz mich aus der Vermittlung rauszunehmen.

Nach einer späteren Untersuchung meinte er jedoch, dass das Bein wieder gut wird und für Taivas doch ein neues Zuhause gesucht werden kann/soll.

Nun zur Geschichte meiner Herrchens:

Nach "gutem" überlegen entschieden wir uns Taivas eine Chance zu geben, da wir überzeugt waren, dass Herr und Frau C. uns die Wahrheit sagten.

Ein paar Tage darauf erhielten wir per Mail den Vertrag. Gemäss Frau C. hat sie den Kaufpreis für Taivas von EUR 800.- auf EUR 600.- heruntergesetzt, da die Möglichkeit besteht, dass in ein paar Jahren nochmals ein Tierarztbesuch aufgrund dieses Unfalles nötig sein kann. Vielleicht müsse zu einem späteren Zeitpunkt das Bein nochmals ausgerenkt werden, so die Aussage von Frau C.. Als wir Frau C. Bescheid gaben, dass wir uns für Taivas entschieden haben, schwärmte sie wie zufrieden der Tierarzt mit der Genesung ist. Wir waren sehr zuversichtlich und freuten uns riesig auf unseren kleinen Welpen.

Am Freitag den 11.03.05 war es dann soweit. Wir fuhren nach Waldstetten in der Nähe von Stuttgart um Taivas abzuholen. Nach langem Suchen fanden wir dann endlich den vereinbarten Treffpunkt. Herr und Frau C waren schon da. Die Hunde warteten im Auto.

Als wir Taivas sahen erschraken wir sehr. Er hatte am Oberschenkel drei offene Wunden aus denen Eiter floss, diese drei Wunden waren zwar mit einem Spray desinfiziert worden, aber sie waren völlig verklebt. Das Fell war nicht rasiert worden und alle Haare klebten in der Wunde.

Da wir noch immer guter Dinge waren, dachten wir nicht gross drüber nach und fuhren mit Taivas nach Hause.Am nächsten Tag war Taivas völlig aufgedreht und rannte umher und freute sich ab seinem neuen Zuhause. Am Sonntag jedoch stand er überhaupt nicht mehr auf sein verletztes Bein. Auch am Montag sah es nicht besser aus. Wir riefen dem Tierarzt an und erhielten für Dienstagmorgen einen Termin.

Der Tierarzt untersuchte ihn und wunderte sich zuerst daran, dass die Haare nicht rasiert wurden. Er tastete das Beinchen ab und stellte sofort fest, dass das verletzte Bein um einiges dicker war. Er entschied sich dafür Taivas eine leichte Betäubung zu geben und ihn dann zu röntgen und die Wunde zu reinigen (sämtliche Haare aus den Wunden zu nehmen, welche total verklebt waren).

Als der Tierarzt die Röntgenbilder sah, war er rat- und sprachlos. Der Oberschenkelknochen von Taivas war gebrochen. Der Knochen hatte überhaupt keine Chance von alleine zusammen zuwachsen.

Er verwies uns an eine Spezialklinik, mit Ärzten die zum Teil auch in den Staaten praktiziert haben, die zum Glück, wie sich später herausstellt, nicht so weit von unserem Wohnort entfernt ist. Noch am selben Tag bekamen wir einen Termin. Wir fuhren mit dem Kleinen dorthin. Die erste Prognose die uns Frau Dr. W. stellte war niederschmetternd! Womöglich muss das Bein amputiert werden, oder aber wir schläfern ihn ein!!!

Grund: Die Ärzte konnten die Wachstumsfugen, die für den Wachstum des Knochens verantwortlich sind, nicht beurteilen. Sprich: Womöglich kann der Knochen gar nicht mehr wachsen. Mit dieser Prognose fuhren wir mit Taivas nach Hause.

Unterwegs nach Hause riefen wir noch Frau C. an, die alles andere als begeistert war, dass wir Taivas untersuchen liessen, sie fragte nur, ob wir wissen wie diese Ärzte die Tiere röntgen würden, die würden mehr kaputt machen wie dem Tier helfen! Vielleicht der Schumacher, den sie als Tierarzt haben? Am Schluss sagte sie, dass ihr Mann sich am Abend noch bei uns melden würde. Die Stunden verstrichen und es wurde nach 22 Uhr als wir uns entschlossen zu Bett zu gehen.

Am nächsten Tag brachten wir Taivas wieder in die Klinik, für die Operation, bei der die Ärzte dann entscheiden würden was zu tun ist. Bis um die Mittagszeit hörten wir nichts vom Züchter, erst auf ein E-Mail von uns reagierten sie. Wir erklärten ihm was mit Taivas passieren wird und verblieben mit der Abmachung dass wir uns melden würden wie es dem Kleinen geht und wir ihnen mitteilen würden wie teuer die ganze "Angelegenheit" ist, damit Sie einen Teil der Kosten übernehmen könnten. Am Anfang wollten wir nur den Kaufbetrag von 600 Euro zurück, nicht einmal auf das gingen Herr und Frau C. ein.

Am späteren Nachmittag rief uns Frau Dr. W. an und berichtete, dass sie die Wachstumsfugen immer noch nicht 100 % beurteilen könnten und fragte was sie machen sollen: Wir antworteten, dass Taivas natürlich operiert werden soll.

Soweit so gut, Taivas wurde operiert und am nächsten Tag holten wir ihn wieder nach Hause. Wir informierten die C. und verlangten den Kaufpreis zurück. Nur soviel: Das letzte mal, dass wir etwas vom Züchtern hörten, war am Tag vor der ersten Operation. Die Aussage von Herr und Frau C.: Wir werden euch ein Hundeleben lang begleiten!!!, steht in ihren Informationen. Ja richtig, solange es keine weiteren Probleme gibt!

Das Bein von Taivas wuchs zusammen. Jedoch stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass es nicht so schnell wuchs wie das rechte Bein. Grund: Die untere Wachstumsfuge war in den 6 Wochen, in welchen das Bein nicht behandelt wurde, zugewachsen.

Die Ärzte machten uns klar, dass in einiger Zeit eine nächste Operation anstehen werde. Bein brechen und mit einem Spezialwerkzeug jeden Tag wachsen lassen, so war die Prognose.

Am 13.6.2005 wurde er dann operiert, was darauf folgte sind Tage voll Schmerzen. Taivas heulte nächtelang und wir litten mit ihm.

Wir haben uns überlegt ob wir ihn zur Familie C. vorbeibringen sollten, damit sie sehen was sie mit ihrer Schlamperei diesem Hund angetan haben.

In der Zwischenzeit ging es ihm wieder besser, was jedoch nicht lange anhielt! Durch die tägliche Physiotherapie die er über sich ergehen lassen musste, wurden seine Muskeln und Sehnen so gespannt, dass seine Huft aus der Pfanne rausgedrückt wurde. Leider ging es ein paar Tage bis dies bemerkt wurde und während dieser Zeit, hatte er die schlimmsten Schmerzen über sich ergehen lassen müssen. Wir zweifelten ab und zu, ob wir das Richtige tun. Am 19.7. Wurde dann die Hüfte operiert, wo ein Teil des Hüftgelenkes rausoperiert wurde. Nun hat er keine direkte Knochenverbindung mehr, aber er kann das Bein zum Glück ziemlich normal gebrauchen!

Heute ist er zum Glück ein richtig aufgestellter Kerl, der trotz dem Längenunterschied seiner 2 Hinterläufe, sein Leben geniesst und durch die Wiesen sprintet. Nun wissen wir zum Glück auch, dass wir das richtige für ihn gemacht haben!

Übrigens: Die Geschichte von Herr und Frau C. können wir zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr glauben, zu viele Ärzte sagten uns, dass dieser Unfallhergang unmöglich sei. Wenn das Bein von Taivas nach dem Unfall stabilisiert worden wäre, hätte er sich all diese Operationen und Schmerzen nie über sich ergehen lassen müssen. Auch kann der Bruch nicht von der Mutter zugeführt worden sein. Viele Ärzte meinten, dass es für sie eher so aussieht, wie etwas darauf gefallen wäre.

Wir wissen nicht genau was wir davon halten sollen. Wurde Taivas überhaupt von einem Tierarzt untersucht? Wollte der Züchter einfach sein Geschäft machen? Fragen über Fragen die wir uns seither fast täglich stellen. Wieso kann man einem Tier so etwas antun?

Die letzte Operation ist jetzt zirka 1 ½ Jahre her. Taivas kann gut mit dem Längenunterschied umgehen, doch ermüdet bald. Auch machen wir uns immer mehr Sorgen oft es nicht einmal mit dem Rücken Probleme geben könnte oder wegen den Arthrosen. Immer wieder haben wir uns überlegt, was wir tun könnten. Wir sprachen mit der Physiotherapeuten, ob wir ihm vielleicht eine Art Schuh mit Absatz bauen sollten. Sie war von der Idee begeistert. Nur einfach etwas selber bauen.

Nach längerem Suchen im Internet, fanden wir dann die Homepage von einem Orthopädietechniker, welcher sich auf orthopädietechnische Hilfen für Vierbeiner spezialisiert hat.

Schnell machten wir mit Ihm einen Termin ab. Beim ersten Treffen wurde vom Beim einen Gipsabdruck gefertigt. Nach zirka 2 Wochen konnten wir dann die fertige Orthese abholen (Kostenpunkt: EUR 300.-).

Für Taivas ist diese Orthese eine gute Entlastung für das gesunde Bein, er kann so auch beim „kranken" Bein besser Muskeln aufbauen. Er ermüdet nicht mehr so schnell bei längeren Spaziergängen und können durch diese Orthesen Folgeschäden enorm eingeschränkt werden.

 

www.hunderolli-tierorthopaedie.de

sollten Sie an näheren Informationen interessiert sein, dann gebe ich Ihnen gerne die Adresse der Besitzer bekannt.

 

Vita Biosa

 

Vita Biosa ist ein fermentiertes Kräutergetränk auf Basis effektiver Mikroorganismen. Es wirkt regulierend auf Magen und Darm, unterstützt den Aufbau des Immunsystems und steigert die Leistungsfähigkeit.

Vita Biosa ist ein Konzentrat, das durch einen Fermentierungsprozess auf der Basis von Milchsäurekulturen und Kräutern gewonnen wird. Die Mikroorganismen in Vita Biosa gehören zu der Gruppe der Milchsäurebakterien, die unter normalen Umständen in einem gut funktionierenden Darm vorhanden sein sollten. Diese Mikroorganismen regulieren den pH-Wert im Verdauungstrakt, die Entwicklung pathogener Bakterien wird verhindert. Eine stabile gesunde Darmflora wird aufgebaut, so dass der Körper die Nährstoffe optimal aufnehmen kann. Die Kräuter üben auch eine antioxidante Wirkung auf die Entwicklung freier Radikale aus.

Vita Biosa ist ein reines Naturprodukt ohne Konservierungsmittel und hat weltweit erstaunliche Heilungserfolge bei Mensch und Tier erzielt. Vita Biosa besitzt eine lange Haltbarkeit. Mindesthaltbarkeit: 1 Jahr, nach dem Oeffnen : 1 Monat. Nach dem Oeffnen dunkel und kühl lagern (max. 8 °).

Meist werden ein- bis dreimal täglich 10 – 50 ml empfohlen, am besten direkt zu den Mahlzeiten. Die Einnahme zwischen den Mahlzeiten ist auch möglich.

Vita Biosa ist auch für Diabetiker geeignet.

Verdünnen Sie 3 x täglich je 10 ml mit je ca. 100 ml Wasser. 10 ml entspricht einer Verschlusskappe. So reicht eine Flasche pro Anwender 1 Monat.

In Skandinavien hat sich Vita Biosa innerhalb kurzer Zeit so etabliert, dass durchschnittlich ein Promill der Bevölkerung pro Monat eine Flasche Vita Biosa kauft.

Bei der Anwendung bei Tieren kann man von täglich dreimal einem Kaffeelöffel bis dreimal täglich einen Suppenlöffel gehen und dies entweder ins Trinkwasser geben oder mit dem Futter mischen. Im Krankheitsfall kann die Dosis problemlos erhöht werden.

Für mich ist das Vita Biosa der „Zaubertrank für die Erhaltung der Gesundheit" von Mensch und Tier. Vita Biosa wird auch erfolgreich eingesetzt bei Krebspatienten, die unter den Nebenerscheinungen einer Chemotherapie leiden, damit die Nebenerscheinungen leichter werden und das Immunsystem rascher wieder aufgebaut werden kann. Denn jedes gut funktionierende Immunsystem ist besser als jede Chemotherapie!

 

Spirulina

 

Die Biologen kennen 35 verschiedene Spirulina-Arten. Spricht man heute von Spirulina-Algen, ist jedoch in der Regel nur eine einzige gemeint: Spirulina platensis (sie wird auch unter dem Namen Spirulina pacifica vertrieben.) So beziehen sich alle Forschungen und Untersuchungen von Heilwirkungen auf diese Sorte. Die Algenzellen haben nur 4 – 8 Tausendstel Millimeter Durchmesser und bilden Spiralen von 2 – 4 Hundertstel Millimeter Durchmesser, weshalb man von Mikroalgen spricht. Die Spirulina gedeihen in den Tropen am Besten. Natürliche Spirulina-Seen gibt es heute noch in Aethiopien, Kenia, Mexiko, Peru und im Tschad. Die meissten der heutigen Spirulina-Produkte stammen jedoch aus künstlichen Seen, wo sie ohne Pestizide, Fungiziede oder ähnliche künstlichen Pflanzenschutzmittel gezüchtet werden. Solche Algenplantagen gibt es mittlerweile in Chile, China, Indien, Japan, Kuba, Südafrika, Kalifornien und auf Hawaii.

Für die Raumfahrt wird seit Jahrzehnten nach einem Nahrungskonzentrat gesucht, das den Körper mit allen Nährstoffen und ausreichend Energie versorgt.

Jetzt haben NASA und die sowjetische Raumfahrtbehörde Spirulina entdeckt und erproben an den Astronauten Spirulina.

Spirulina enthält eine ganze Sinfonie an Nährstoffen

Hochwertiges Eiweiss

Chlorophyll und andere Pigmente

Fettsäuren und Lipide

Vitamine und Enzyme

Mineralien und Spurenelemente

Durch die harmonische Kombination der vielfältigen Vitalstoffe hat Spirulina zahlreiche heilende und vitalisierende Wirkungen und gilt als Power fürs Immunsystem, hilft Schwermetalle und andere Umweltgifte ausleiten, kann Entzündungen und Allergien hemmen, Blutwerte normalisieren, Gewicht reduzieren, versorgt Sportler mit langanhaltender Energie, verkürzt die Erholungsphasen nach körperlicher Betätigung usw.

Spirulina eignet sich hervorragend als Nahrungsergänzung für unsere Haustiere.

 

Schwarzkümmel

Wer die lange Liste von Erkrankungen sieht, gegen die Schwarzkümmel in seinen unterschiedlichen Formen (Oel, Samen, Kapseln) hilft, wird zunächst einmal ungläubig den Kopf schütteln und sagen: „ Das ist doch nicht möglich!" Aber die vielseitige Anwendbarkeit von Schwarzkümmel beruht darauf, dass er die körpereigene Abwehr stabilisiert und stärkt. So kommt es, dass er viele Beschwerden heilt oder lindert, die auf Störungen des Immunsystems zurückgehen. Den Schwarzkümmel deswegen als Wundermittel zu bezeichnen wäre sicher übertrieben. Unbestritten ist aber, dass er wirkt. Die aus Aegypten stammende Schwarzkümmelpflanze enthält in mohnähnlichen Kapseln wertvolle Samen mit über 100 hochwirksamen Inhaltsstoffen. Ihre heilenden und pflegenden Eigenschaften haben dazu geführt, dass Schwarzkümmel im Orient seit mehr als 3000 Jahren als vielseitige Naturmedizin in hohem Ansehen steht. Auch in Europa war Schwarzkümmel als Heil- und Gewürzpflanze einst sehr geschätzt. Im 18. Jahrhundert geriet er jedoch in Vergessenheit und schmückte lange Zeit nur noch als Zierpflanze unsere heimischen Gärten. Vor kurzem wurde Schwarzkümmel jedoch auch in unseren Breiten wiederentdeckt, und seither versuchen Forscher in Europa und den USA wissenschaftlich nachzuweisen, was bisher reines Erfahrungswissen war. Uebrigens sagten schon die alten Aegypter: „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit – ausser den Tod."

Der ägyptische Schwarzkümmel (Nigella sativa), der für Heilzwecke am besten geeignet ist, wird in mitten der Arabischen Wüste in ausgedehnten Oasen angebaut.

Schwarzkümmelöl, das für therapeutische Zwecke verwendet wird, muss kaltgepresst werden. Bei höheren Temperaturen würden die wertvollen ungesättigten Fettsäuren zerstört.

Schwarzkümmelöl ist ausgezeichnet verträglich

Es eignet sich in etwas geringerer Dosierung auch für Kinder

Tieren jeder Art kann Schwarzkümmel zur Unterstützung des Immunsystems gegeben werden

Es kann hervorragend zum gesundheitsbewussten Kochen verwendet werden.

Die einzige bekannte Nebenwirkung von Schwarzkümmelöl ist ein leichtes Aufstossen zu Beginn der Einnahme. Dieses Phänomen verschwindet allerdings erfahrungsgemäss nach wenigen Tagen.

Die Anwendung von Schwarzkümmel ist mit jeder anderen medizinischen Therapie verträglich. Man sollte sich jedoch auch darüber klar sein, dass es sich um ein unterstützendes Heilmittel handelt und keine Sofortheilung zu erwarten ist.

 

Schwarzkümmelöl wird äusserlich angewandt bei

Störungen der Hautfunktion

Entzündungen

Ekzemen

Prellungen und Verstauchungen

Blutergüssen

Hautparasiten

Hautpilz

Neurodermitis

Akne

Schuppenflechte

Innerlich wird Schwarzkümmel bei Allergien jeder Art, Autoimmunerkrankungen

Zur Stärkung des Immunsystems

Zur Unterstützung bei schweren Erkrankungen

Bei Atemwegserkrankungen, die immer wieder kommen

 

Eine Broschüre mit vielen verschiedenen Rezepten für die Anwendung von Schwarzkümmel kann beim Lucky Nugget Shop für Fr. 6.—bezogen werden. Wir führen natürlich aus das Oel für Mensch und Tier.

Anfragen unter: family.frey@bluewin.ch

 

 

Nährstoff-Lexikon

 

Was da nicht alles auf den Futtersäcken steht! Meistens wissen wir gar nicht was das bringen soll... Hier beginne ich mal mit einem Nährstoff-Lexikon, das in regelmässigen Abständen ergänzt wird, schaut ab und zu wieder rein!

Acacia Gum

Diese Substanz, die auch als "Gummi Arabicum" bekannt ist, bringt den Darm wieder in Schwung und mobilisiert das Immunsystem. Baut zudem die Darmschleimhaut auf und das Risiko an Dickdarmkrebs zu sterben, wird gesenkt.

 

L-Arginin

Diese Aminosäure ist sehr wichtig für die Knochen und den Fettstoffwechsel. Blutdruck und Cholesterinwerte können gesenkt- und die Plaquebildung im Blut verhindert werden. Die Wundheilung kann verbessert werden.

Bioflavonoide, Zitrusbioflavonoide

Diese haben äusserst vielfältige Wirkungen auf den ganzen Organismus. Sie zeigen einen günstigen Einfluss auf den Blutkreislauf und die Herztätigkeit, schützen bei Bestrahlung, haben bakteriostatische-  und Antihistaminwirkung, setzen den Lactatspiegel herab und verbessern den Jodhaushalt. Sie senken die Körpertemperatur und wirken entzündungshemmend. Die Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit von Vitamin C wird durch Flavonoide enorm erhöht.

Biotin

Schöne Haut, Haare und Nägel sind das Resultat, wenn dem Stoffwechsel genügend Biotin zur Verfügung steht. Biotin baut als Enzym im Fettsäurestoffwechsel Fettsäuren auf und ab und regelt auch den Cholesterinstoffwechsel. Ebenfalls sind Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel wie auch die Regulation des Blutzuckerspiegels von einer optimalen Biotin-Versorgung abhängig.

Calcium

Für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen wie auch die kollagenen Fasern ist Calcium unerlässlich. Calcium sorgt für den richtigen Muskeltonus, einen gleichmässigen Herzschlag und ist an der Uebertragung der Nervenimpulse beteiligt.

L-Carnitin

Unterstützt alle Organe mit hohem Stoffumsatz (Muskeln, Herz, Leber, Nieren) Es dient u.a. als Transportmolekül für Fettsäuren, die in den Mitochondrien verbrannt werden. L-Carnitin wirkt stärkend auf das Immunsystem und hat eine allgemein leistungssteigernde Wirkung - Müdigkeit und Erschöpfung werden bekämpft.

L-Carnosin

Man könnte diese Substanz auch als klassisches "Anti-Aging-Aminosäure" bezeichnen. Eine hohe natürliche Konzentration gibt es in Skelett und Herzmuskel, Gehirn und Augenlinse. Carnosin hat einen positiven Einfluss bei degenerativen Erscheinungen (Herz, Knochen, Gelenke, Bindegewebe, Augen).

Carotinoide

Sie werden den sekundären Pflanzenwirkstoffen zugerechnet und besitzen als "Radikalfänger" eine starke antioxidative Wirkung.

Cholin

Unterstützt das Enzymsystem der Leber und hilft so bei Entgiftung des Blutes. Auch der Transport von Triglyceriden und Fetten aus der Leber in das Gewebe wird von Cholin mitgetragen - eine Anreicherung dieser Stoffe in der Leber führt zur Fehl-Funktion dieses lebenswichtigen Organs. Im Gehirn und den Nerven wird Cholin zu Acetylcholin umgewandet, einem Hauptneurotransmitter, der im Gehirn Verhaltensweisen und Emotionen steuert. Durch die Einnahme von Cholin und Lecithin, kann die Gedächtnisleistung gesteigert werden.

Chrom

Ist ein Spurenelement, das die Enzyme des Fettsäureaufbaus und Kohlenhydratstoffwechsel stimuliert. Darüber hinaus wird ein Zusammenhang zwischen Chrom und gesunden Blutgefässen vermutet. Auch die Funktion von Hornhaut und Linse des Auges wird durch Chrom günstig beeinflusst.

Coenzym Q10

Jede funktionierende Zelle im Körper braucht Energie. Aufgabe des Q10, das in der Leber hergestellt wird, ist es nun, alle Zellen mit Energie zu versorgen. Ganze 95 % der gesamten Körperenergie werden über das als Katalysator wirkende Q10 umgesetzt. Da zunehmendes Alter, regelmässiger Alkoholkonsum und Medikamenteinnahme die körpereigene Produktion von Q10 vermindern, ist es sinnvoll, Q10 von aussen zuzuführen. Unter anderem ist Q10 notwendig für eine normale Herzfunktion, es minimiert die Anzahl von Dauerschäden bei Herzanfällen und steigert die Abwehrkräfte des Herzgewebes.

Eisen

Ist ein Baustein vieler Enzyme und an der Bildung des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen beteiligt, durch  das der Sauerstofftransport im Blut erst ermöglich wird. Für die Atmung ist es ebenso verantwortlich wie für das Wachstum. Chronische Müdigkeit kann durch einen Eisenmangel bedingt sein.

Folsäure

Folsäure wird bei der Zellteilung benötigt und hat eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Funktion des Nervensystems. Beim Mann sorgt es für eine gute Qualität der Spermatozoen. Die Produktion von Antikörpern wird ebenso gefördert wie das Wachstum von Haaren und Nägeln.

Glucosaminsulfat

ist ein natürlich vorkommender Aminozucker, der in hohen Konzentrationen in der Gelenkstruktur vorkommt. Es wird aus natürlichen Quellen (Schalen von Meerestieren) gewonnen. Glucosaminsulfat ist als "symptom modifying drug" den antiinflamatorisch wirksamen NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) ebenbürtig und durch die länger anhaltende Wirksamkeit überlegen. Auch auf einen verzögerten Knorpel-Abbau gibt es Hinweise. Ferner konnte mit Glucosaminsulfat eine radiologisch messbare Reduktion der Kniegelenkspaltverschmälerung gezeigt werden.

L-Glutamin

Diese Aminosäure macht fit im Kopf. Sie verbessert nicht nur das Gedächtnis, sondern auch die Konzentration. Gleichzeitig ist sie für Entgiftungsprozesse im Gehirn zuständig. Sie ist ein weiterer Helfer für das Immunsystem. Ausserdem schützt Glutamin sowohl Magen als auch Darm und stellt Energie bereit, die die Nervenzellen dringend brauchen.

Fortsetzung folgt....

 

Gedanken in der Weihnachtszeit…

Bitte eines Hundes an die Menschen:

Mein Leben dauert nur 10 bis 15 Jahre
Jede Trennung bedeutet für mich Trauer
und Leiden – ich sehne mich nach Dir,
wenn Du mich allein lässt.

Gib mir die Zeit, Dich zu verstehen,
dann mache ich gern, was Du willst.

Vertraue mir, denn von Deinem Vertrauen lebe
ich, und werde versuchen, Dich nicht zu enttäuschen.

Zürne mir nie lange und sperr mich nicht zur
Strafe ein! Ich kann das nämlich nicht verstehen, weil
ich nicht so logisch denken kann wie Du.
Du hast so vieles – ich hab nur Dich!

Sprich mit mir!
Ich verstehe Deine Worte nicht immer, aber Deine
Stimme und den Tonfall kenne ich genau.

Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass mein Kiefer
ganz leicht Deine Knochen zerquetschen könnte,
doch ich würde es nie tun, wenn Du mich gut
entwickeln lässt.

Bevor Du mich faul und träge schimpfst, bedenke,
dass ich vielleicht krank oder alt bin.

Und vor allem:

Gehe jeden schweren Gang mit mir, auch den
allerletzten, denn wenn Du dabei bist, ist es für
mich viel, viel leichter.

Es danken alle Hunde auf Gottes Erde!!!!


Honig, das natürliche Antibiotikum
Honig stärkt den Kreislauf
Honig ersetzt die beim Sport verlorenen Mineralstoffe

Honig ins Hundefutter? Wahrscheinlich werden viele Leser bei diesem Gedanken erst einmal verwundert sein. Leider ist es viel zu wenig bekannt, dass Honig auch für den Hund ein natürliches und hochwertiges Lebensmittel ist. Honig enthält eine Menge an Mineralien und diese können beim Hund Mangelerscheinungen ausgleichen. Darüber hinaus enthält Honig Vitamine und wertvolle Enzyme, unter anderem das Enzym Inhibin, das bakterienhemmend und entzündungshemmend wirkt. Honig kann deshalb auch bei Entzündungen im Hals-, Magen- und Darmbereich helfen.

Honig nach sportlichen Aktivitäten hilft den Hunden, ihre Kraftreserven rasch wieder aufzufüllen und stärkt zudem den Kreislauf.

Und das Schöne daran ist, dass er entgegen allen anderen Süssigkeiten, die Zucker enthalten, ein Minimum an Energie aus der Leber verbraucht, um abgebaut zu werden. Keine Angst, die Zusammensetzung des Honigs fördert nicht mal Karies!

Warum Chemie wenn es auch natürlich geht?

Am besten gleich ausprobieren und den Hund nach dem Rennen mit Honig verwöhnen!

Energydrink: 1 EL Apfelessig, 2 EL Honig mit lauwarmen Wasser verrühren!


Homöopathie

Der Weg für einen Paradigmawechsel in der Medizin wird langsam aber stetig bereitet. Von vornherein ist jedoch klarzustellen, dass die klassische und die neue „holistische“ (ganzheitliche) Betrachtungsweise und hierzu gehört auch die Homöopathie, sich nicht gegenseitig ausschliessen, sondern ergänzen sollten. Beide Systeme haben ihre Vorzüge und Schwächen. Sie sollten nach dem uralten medizinischen Prinzip „wer heilt hat recht“ nebeneinander bestehen können.

Für viele Menschen ist die Homöopathie nicht verständlich, weil sie nicht „greifbar“ und „beweisbar“ ist. Doch wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Schon Platon beschrieb die Beschränktheit unserer Wahrnehmung anschaulich anhand des Höhlen- Beispiels. Er verglich uns mit einer Gruppe von Menschen, die seit unzähligen Jahren in einer Höhle lebten. Sie dürfen sich der Welt ausserhalb ihrer Höhle nicht nähern. Alles, was sie von der wirklichen Welt wahrnehmen können, sind bewegte Schatten an der Höhlenwand. Diese halten sich nach Generationen für die Wirklichkeit. Was würde nun passieren, wenn sich zwei Mutige nach draussen trauten und die unendliche Vielfalt und Farbigkeit der Wirklichkeit erlebten? Sie würden begeistert zu ihren Angehörigen zurückkehren und von ihren Erlebnissen berichten. Die Gruppe sollte den Entdeckern danken, sich mit ihnen freuen und aus der beschränkten Welt ihrer Höhle ausbrechen. Doch die Geschichte lehrt, dass die beiden Entdecker wahrscheinlich als Ketzer verbrannt oder zumindest als Abweichler verbannt würden.

Wie die Höhlenmenschen sind wir uns der Wirklichkeit nur beschränkt bewusst. Wir können z.B. die meisten existierenden Energien nicht wahrnehmen, sind noch nicht einmal fähig diese zu messen und das Unbekannte und Unfassbare macht den meisten Menschen Angst.

In der Homöopathie spielt neben Materie und Energie noch die Entität des Universums, die Information, eine zentrale Rolle. Information kann zwar Materie oder Energie als Träger benützen, ist aber selber weder Materie noch Energie. Auch menschlichen und tierischen Körpern sind solche Informationen eigen. Körperformen – und das Leben an sich – setzen ein hohes Mass an Ordnung der Materie – und damit Information – voraus. Die Aufrechterhaltung dieser Ordnung erfordert einen hohen Energieaufwand, denn nach dem Entropiegesetz strebt Materie von sich aus dem Zustand maximaler Unordnung zu. Krankheit ist deshalb, rein statistisch gesehen, ein wesentlich wahrscheinlicher Zustand der Materie als Gesundheit. Würden Körper dem Zufallsprinzip folgen, könnte es kaum Gesunde geben. Der Körper muss also über Informationen bezüglich eines Sollzustandes = Gesundheit verfügen und diesen Sollzustand dann durch ein Regelsystem aufrechterhalten und an diesem Regelsystem setzt die Homöopathie an.


Desensibilisierung bei Angstproblemen unserer Haustiere

Viele unserer Hunde und Katzen leiden unter Angstproblemen. Als Reaktion auf angstauslösende Stimuli versuchen die Tiere wegzulaufen, sich unter einem Tisch oder hinter ihren Besitzern zu verstecken, sie zittern, winseln, bellen, miauen, hecheln und werden vielleicht sogar aggressiv. Am meisten wird dieses Verhalten aus Angst vor plötzlichen lauten Geräuschen, Verkehrs- und Strassenlärm, Unwetter, starker Wind, Blitz und Donner, Feuerwerk, Schüsse usw. verursacht.

Es gibt Tiere, die leiden so sehr darunter, dass ihre Besitzer vor dem 1. August oder dem Silvester sich beim Tierarzt Medikamente holen, damit sie ihre Tiere „ruhig“ stellen können.

Ganz wichtig ist, dass Tierbesitzer ihre Tiere, wenn sie unter Angstproblemen leiden nicht beachten, sie „links“ liegen lassen, ja nicht streicheln, mit einer Belohnung verwöhnen oder mit dem Tier spielen wollen, denn somit belohnen wir das ängstliche Verhalten der Tiere und das Tier bekommt Impulse, dass Angst ja richtig sei in dieser Situation sonst gäbe es ja keine Belohnung.

Bei aufkommenden Gewittern springen wir oft rasch raus, stellen Gartenstühle weg, ziehen die Sonnenstoren ein usw. auch mit diesem hektischen Verhalten zeigen wir dem Tier, dass etwas nicht stimmt und geben ihm wieder indirekt den Impuls „es ist richtig jetzt Angst zu haben“.

Aber wie können wir unsere Haustiere an solchen „Lärm“ gewöhnen? Hier sollte ganz klar mit einer Desensibilisierung gearbeitet werden, d.h. das Tier sollte sich langsam und stetig an diese angsteinflössenden Töne gewöhnen können. Das ist aber einfacher gesagt als gemacht, denn Blitz, Donner und Feuerwerk kann man normalerweise nicht täglich dosiert zu hören bekommen.

Ich habe mich aus diesem Grund auf die Suche gemacht nach Geräusche CD’s. mit diesen kann man die Tiere stressfrei „desensibilisieren“ und dann dem Silvester, dem 1. August oder dem nächsten Gewitter angstfrei entgegenschauen.

Ab sofort ist in unserem Internetshop erhältlich:

  • Geräusche CD Natur und Gewitter 17 Geräusche

  • Geräusche CD Feuerwerk und Schüsse 17 Geräusche

  • Geräusche CD mit Alltagsgeräuschen für die Prägung von Hunde- und Katzenbabies (damit diese Probleme später gar nie entstehen werden!)

Eine CD erhalten Sie zum Preis von Fr. 18.50 inkl. Anleitung


Aprikosenzeit

Getrocknete ungeschwefelte Aprikosen enthalten neben vielen guten Inhaltsstoffen und Vitamin C einen hohen Anteil an Vitamin A und eignen sich hervorragend für alle trächtigen und vor allem säugenden Hündinnen. Aprikosen senken die Gefahr von Blutarmut und Schilddrüsenerkrankungen und verhindern Störungen im Bereich der Haut und der Schleimhäute.

Auch alte Hunde geniessen eine zusätzliche Gabe von Vitamin A. Ab und zu einige getrocknete Aprikosen klein schneiden, sie mit etwas Wasser über Nacht einweichen lassen und dem Hund mitsamt dem Einweichwasser ins Futter geben.

Uebrigens getrocknetes Obst besitzt wegen den vielen Ballaststoffen einen sehr hohen Anteil an Kalium, dem wichtigen Muskelmineral!


Arnica montana

Ist oft das homöopathische Mittel erster Wahl! Viele homöopathische Mittel kann man am Besten in Versform lernen und man weiss dann ziemlich genau, wann welches Mittel zu wem passt. Ich bin dabei auf ein gutes Buch gestossen:

Gereimte Homöopathie, eine Arzneimittellehre in Versen von Angela von Büdingen, aus dem Haug Verlag.

Arnica
Nach Verletzung, Traumata gibt man am besten Arnica
Um die Schmerzen zu vermindern und schlimme Folgen zu verhindern!
Nach einem Sturz, wenn er gefährlich, ist Arnica ganz unentbehrlich!
Dort, wo dem Mensch droht Sturzgefahr, hoch im Gebirg wächst Arnica.
Durch Schmerzen gestört des Menschen (Tieren) Glück – selbst, wenn das Trauma weit zurück …
Stets, wenn Verletzungsfolge droht, bringt Arnica den Fall ins Lot!
Bei Muskelüberanstrengungen den Schmerz zu lindern, ist gelungen.
Als Hausmittel hat immer schon, Arnica lange Tradition!
Doch nach dem Simileprinzip verwendet, ist’s erst recht uns lieb!
Bei Schmerz nach Extraktion von Zähnen muss man Arnica erwähnen.
Eiterung kann man vermeiden, gibt man Arnica beizeiten!
Gliederschmerzen, wie geschlagen, dass Bett scheint hart, kaum zu ertragen.
Gehirnerschütterung mit Schmerzen, Angina pectoris am Herzen;
Der Schmerz zieht bis zum Ellenbogen! Verstaucht, verrenkt und wie verzogen,
Wie geprellt und wie geschunden wird der Gliederschmerz empfunden.
„Mir geht es gut!“, hört man ihn sagen, obwohl ihn starke Schmerzen plagen.
Hat Angst, man könnte ihn berühren, die Haut zeigt Gruppen von Geschwüren,
Furunkel auch; er liegt sich wund, nach faulen Eiern schmeckt’s im Mund.
Rot das Gesicht, der Kopf ist heiss, Körper und Arme kalt wie Eis;
Milch lehnt er ab, und Fleisch wohl auch, Durchfall, Tenesmus quält den Bauch.
Husten mit Herpes im Gesicht, Berührungsangst speziell bei Gicht.
Nach der Entbindung, das ist klar, Bekommt die Mutter Arnica!

(uebrigens auch nach allen anderen Operationen oder Eingriffen sinnvoll)

So macht doch das Lernen von homöopathischen Mitteln doppelt Spass oder? Arnica sollte in keiner Apotheke fehlen. Wichtig ist aber, dass Arnicasalbe nicht bei blutenden Wunden benutzt wird!


Sommerzeit

Ein Bilderbuch-Hochsommer bringt neben dem Sonnen-Ferienspass auch gleichzeitig erhebliche gesundheitliche Belastungen mit sich. Ueberraschenderweise lagen Ozon-Messungen in verkehrsreichen Innenstadtbereichen in diesem Jahr selten über der Norm, im Gegensatz zu den Stadtrandgebieten.

Ozon ist ein Stoff, der sich am Boden durch intensives Sonnenlicht vor allem aus Abgasen bildet. Stickstoff-Monoxid verwandelt das vorhandene Ozon zu Stickstoff-Dioxid. Dies verteilt sich und bildet neues Ozon. Durch Wind und Luftverquirlung in den Zentren wird der entstandene Schadstoff zum Stadtrand verdrängt und bleibt dort längere Zeit erstaunlich hoch. Dies erklärt die niedrigen Messungen an Verkehrsknotenpunkten in Innenstädten genauso wie die Zielwertüberschreitungen auf Bergspitzen.

Die Ozonbelastung spielt bes. bei Kindern und älteren Menschen eine immer grössere Rolle, aber auch unsere Haustiere leiden unter der hohen Belastung. Es ist deshalb sicher sinnvoll in diesen Tagen die Spaziergänge auf ein Minimum zu reduzieren auf die frühen Morgenstunden oder nach Sonnenuntergang. Auf sportliche Aktivitäten sollte verzichtet werden.

Um den Körper zu „entgiften“ ist es auch sinnvoll während der Hitzeperiode Selenprodukte einzunehmen.


Helfen Sie Ihrem Hund

Helfen Sie Ihrem Hund, am 1. August seine Angst vor Feuerwerk zu überwinden! Geben Sie dem Hund am 1. August nur 1 Mahlzeit und zwar am späten Nachmittag. Am besten eine ordentliche Portion kohlehydratreiches Futter, damit er über Nacht einen vollen Magen hat (verzichten Sie auf zusätzliche Kohlehydrate falls Ihr Hund bei Angstzuständen zu Durchfall neigt).
Bringen Sie den Hund in einen Raum, den er gut kennt und geben Sie ihm sein Lieblingsspielzeug. Dunklen Sie den Raum etwas ab, denn durch die Verdunkelung werden Lichtblitze fern gehalten, die den Hund zusätzlich ängstigen könnten.
Lassen Sie Musik laufen, vorzugsweise Musik mit einem regelmässigen ruhigen Rhythmus. Es sollte nicht laut sein, wichtig ist ein gleich bleibender Takt.
Reagieren Sie selber nicht auf die Geräuschkulisse und versuchen Sie, Ihren Hund zum Spielen zu animieren.
Ignorieren Sie das ängstliche Verhalten Ihres Hundes!
Bestrafen Sie Ihren Hund nicht, wenn er Angst hat. Dies bestätigt ihn nur in der Annahme, dass er einen guten Grund hat ängstlich zu sein.
Versuchen Sie bitte nicht, den Hund zu beruhigen, denn auch das bestätigt seine Aengste nur!
Homöopathisch empfehle ich Ihnen, dem Hund mittags eine Gabe Phosphorus C30 zu geben. Eine Gabe entspricht 5 Globulis. Diese sollten weder mit den Händen noch mit Metall in Berührung kommen. Verabreichung z.B. mit einem Plastiklöffel.

So, in diesem Sinne wünsche ich allen Zwei- und Vierbeinern einen schönen Nationalfeiertag.


Homöopathie und Sport

Die Homöopathie hat bei allen Problemen, die auf und abseits von Sportplätzen auftreten, wie z.B. Sportverletzungen, Verstauchungen, Blutungen, Schock, Hitzschlag oder Sonnenstich, Krämpfen, Kopfschmerzen, Angst etc. eine wichtige Rolle zu spielen. Immer mehr Spitzensportler lassen sich homöopathisch betreuen. Die Behauptung, die Homöopathie wirke zu langsam oder könne nicht mit den akuten Notfällen im Sport fertig werden, ist falsch. Nicht nur akute Probleme, sondern auch deren langfristige Auswirkungen können erfolgreich mit Homöopathie therapiert werden.
Unter dem Druck eines bevorstehenden Wettkampfes ist der Griff zu stark wirkenden Schmerzmittel oft der „einfachste“ Weg doch vergisst man dabei die langfristigen Nebenwirkungen. Die sportlichen Wettkämpfe sind nur eine relativ kurze Phase im Leben eines Sportlers. Die Lebensqualität der Zeit nachher sollte auch frühzeitig bedacht werden. Weil homöopathische Mittel hoch verdünnt sind und fast bzw. gar keine Substanzen mehr enthalten, haben sie keinerlei toxische Wirkung und sind auch während Wettkämpfen völlig ungefährlich. Auch unsere Sporthunde haben nach ihrer aktiven Zeit einen gesünderen Lebensabend, wenn sie während ihrer sportlerischen Laufbahn homöopathisch betreut werden. Nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels kommt es in einigen Fällen, -insbesondere bei der Behandlung chronischer Leiden – zu einer vorübergehenden Verstärkung der körperlichen Beschwerden, diese sogenannte Erstverschlimmerung ist positiv zu werten: das Mittel hat die Lebenskraft stimuliert, und der Organismus wird zur Selbstheilung angeregt. In der Behandlung akuter Krankheiten kommt es meist zu keiner oder nur sehr kurzer Verstärkung der körperlichen Symptome.


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